Ein Fahneneid aufs Niemandsland
Literatur über Grenzen

edition lichtung
Broschur, 176 S., 12,70
   
 
 
"Andere Leut' haben ihre Weltanschauung, ich hab' meine Grenzanschauung. Jeden Tag habe ich die, wenn ich aus dem Fenster meines Arbeitszimmers vom bayerischen Waldmünchen aus auf den Bergrücken des böhmischen Cerchov schaue. Dort oben verläuft eine offene Grenze. Da herunten auf meinem Schreibtisch auch. Über die muß ich tagtäglich hinüber und herüber. Literatur und Grenzübertritt, das sind genaugenommen Synonyme. Für mich jedenfalls." So steht es im Vorwort zu Bernhard Setzweins neuem Buch, das Essays und Reden, Interviews und kleine literarischsatirische "Grantolettl" aus den letzten zehn Jahren zusammenfaßt. Und immer geht es dabei um Grenzen, um die ganz konkreten ebenso wie um die im übertragenen Sinne. Setzwein beschreibt seine Ausflüge ins Böhmische zu Dichtern wie Ladislav Klima und Jachym Topol, zu einem "Fürst des Blätterteigs" und adeligen Straßenkehrern. Breiten Raum nehmen auch seine augenzwinkernd-ironischen Betrachtungen zum bayerisch-österreichischen Nachbarschaftsverhältnis ein, eine 1000jährige "unverbrüchlichen Feindschaft", wie es in der Kapitelüberschrift heißt. Grenz- überschreitend mit ihrer Literatur sind auch Karl Valentin, das "Genie an der Hobelbank", Oskar Maria Graf oder auch Paul Wühr, dem eine Annäherung in Form von "sieben Sprüngen über ein Seil" gewidmet ist.
 
 

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