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Max Reinhardt (Uli Scherr) zusammen mit seiner Sekretärin Gusti Adler (Claudia Lohmann) und Hollywood-Schauspielerin Lillian Gish (Doris Hof-
mann, rechts)                                                                                                                                                                                              Foto: LTO

 
Premieren-Inszenierung zu Ende gespielt

Stück über Resl von Konnersreuth war großer Erfolg
/ Evtl. Gastspiele im Herbst oder kommenden Frühjahr

Bernhard Setzweins Theaterstück "Resl unser" ist nach vier Zusatzterminen nun endgültig vom Spielplan des Landestheaters Oberpfalz genommen worden. Am 23. Mai beginnt mit der Premiere von "Kohlhiesels Töchter" auf der Burgruine Leuchtenberg der Sommerspielplan 2019. Näheres dazu auf der Homepage des LTO, siehe hier.

Presse, Funk und Fernsehen begleiteten in außergewöhnlicher Weise die Uraufführung von "Resl unser". Der Weidener "Neue Tag" schrieb, daß die hochemotionale Eröffnungssequenenz - "eindringlich, drastisch, ikonenhaft, in ohrenbetäubender Stille" - die Zuschauer merklich angefaßt habe (in Gänze
hier). Die "Mittelbayerische Zeitung" meinte, der Autor habe sich "spielerisch über die bald hundert Jahre verhärteten Fronten" hinweggesetzt und das Stück zu einem "Tauchgang in die Zeitgeschichte gemacht" (in Gänze hier). Und das "Straubinger Tagblatt" urteilte, das Stück sei "deshalb so stark, weil es nicht etwa Antworten bieten will, nicht plump eine Sicht der Dinge unterstreicht, sondern weil es genau diese Glaubens- und Zwiefelsfragen, thematisiert", als da wären: Heilige oder Hysterikerin, Wunder oder mehr oder weniger große Schauspielkunst. Auch das Regensburger Bistumsblatt brachte einen Bericht.

"Resl unser. Das Stück zum Film vom Fall des Konnersreuther Mysteriums" stellten Regisseur Till Rickelt und Autor Bernhard Setzwein bereits exklusiv für die Konnersreuther Bevölkerung am Wirkungsort der 1898 geborenen Schneiderstochters vor. Einen "brisanten Stoff" nannte der Bayerischer Rundfunk das Vorhaben in seinem Bericht über die Veranstaltung. Außerdem brachte der "Neue Tag" in Weiden ein ausführliches Interview mit dem Autor, hier nachzulesen. Das "Straubinger Tagblatt" schrieb in einem Vorbericht, Theres Neumann sei ein ausgesprochen faszinierender Bühnenstoff, "scheidet sie doch Glauben von Zweifel, altbairischen Herzenskatholizismus vom Impetus der Aufklärung". Sabine Reithmaier stellte in der "Süddeutschen Zeitung" am 13. März fest: "In der Oberpfalz elektrisiert das Thema unverändert" und erzählt sehr faktenreich den Hintergrund der ganzen Geschichte (nachzulesen hier

Hier noch einige Szenenbilder der Aufführung, zur Verfügung gestellt vom Landestheater Oberpfalz:

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