resl
   
Die Votivkapelle zu Ehren von Theres Neumann in Konnersreuth.                                                                                           Foto: Bernhard Setzwein

 
 
 
 

Resl von Konnersreuth; Heilige oder Hysterikerin?

 

Rundfunk-Feature zum Fronleichnamstag von Bernhard Setzwein

 

Sendung: Donnerstag, 11. Juni 2020, 13:05 Uhr, Bayern 2

Als junge Frau fuhr sie mit den Ochsen Mist aufs Feld. Dann passierte beim Löschen eines Scheunenbrandes ein Unfall. Theres Neumann war gelähmt und wurde bettlägrig. Jahre später plötzlich eine Wunderheilung: Es erschien ihr der Heiland und befahl ihr aufzustehen. Von diesem Tag an dankte Resl von Konnersreuth ihrem Retter damit, dass sie freitags das Kreuzigungsgeschehen mit durchlitt. Stigmen, die Wundmale Christi, brachen an ihrem Körper auf und zeichneten dramatische Blutspuren. 40 Jahre lang nahm sie angeblich keine Nahrung mehr zu sich außer der Hostie. War sie eine Heilige oder eine Hysterikerin? Einmal, in den 1920er Jahren, wurde die Oberpfälzerin zwei Wochen lang penibel beobachtet und untersucht. In Bernhard Setzweins Sendung kommt der Enkel des damaligen Amtsarztes ebenso zu Wort wie gebürtige Konnersreuther. Sie alle haben noch persönliche Erinnerungen an jene Frau, die einmal ein Medienphänomen war - und eine Weltsensation.