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Roland Avenard (li.) als Bohumil Hrabal und Michael Heuberger als dessen Spitzel. 
(Foto: Sarah Rubensdörffer)).
 
 

"Im Schmelzwerk der Poesie" 

Zur Uraufführung von "Hrabal und der Mann am Fenster" am Regensburger Stadttheater

Im Juni 2015 erlebte Bernhard Setzweins Theaterstück "Hrabal und der Mann am Fenster" seine Uraufführung am Regensburger Stadttheater. Eine Zusammenfassung der Kritikerstimmen: 

Christian Muggenthaler stellte für das Internet-Forum "nachtkritik.de" fest, daß hier nicht nur des Dichters Bohumil Hrabal "Biografie über Bande" gespielt werde, sondern das Stück erzähle vielmehr "von der Macht und der Kraft der Literatur [...] mit sauber viel Sogwirkung" (vollständig nachzulesen hier). Ebenfalls online zu finden ist eine Besprechung auf regensburg-digital.de, wo es zudem mehrere Fotos der Aufführung zu sehen gibt.  

Im "Neuen Tag" überschrieb Peter Geiger seinen Artikel mit "Im Schmelzwerk der Poesie" und traf damit eine Zentralmetapher für die Literatur Bohumil Hrabals, der immerhin längere Zeit in einem Stahlwerk gearbeitet hatte (vollständig nachzulesen hier). Claudia Bockholt in der "Mittelbayerischen Zeitung" sprach von einem "fein- und hintersinnigen Stück", das Regisseurin Mia Constantibe klug in Szene gesetzt habe. Und die Besprechung von Egbert Tholl in der "Süddeutschen Zeitung" begann mit dem Satz: "Die Idee ist wunderbar."  (Vollständig nachzulesen hier.)

In der wöchentlich erscheinenden "Bayerische Staatszeitung" beschäftigte sich Uwe Mitsching vorrangig mit dem unkonventionellen Regiekonzept, dem es gelinge, den Zuschauer selbst zu einem Observierenden zu machen. Ein Plot, der es in sich habe, mache nicht nur "das Spitzelsystem im ehemaligen Ostblock" deutlich.

Nachlesenswert bleibt darüber hinaus das Interview, das der Autor zu seinem Stück bereits im Vorfeld dem "Neuen Tag" in Weiden gegeben hat (siehe hier). 

 

 

 


 
 
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